Kurt Eisner und die Ausrufung der Republik in Bayern 8. Nov 1918

 

Kommentat dieses Bloggers zur Revolution und Beginn der Republik durch Kurt Eisen in Bayern am 8. Nov 1918 also 1 Tag vor der Ausrufung der Republik in Berlin durch Phillip Scheidemann siehe auch letzten Artikel auf diesem Blog.

KOMMENTAR:

1. Dieser Blog wird von einem Justizopfer Bayern seit Jahren betrieben und eines Justizopfers von Richtern die aus Bayern nach der sog. freidlichen Revolution 1990 nach Sachsen kamen. Da kann es nicht ohne einen Kommentar zur deutschen und bayrischen Geschichte gehen und vor allem nicht am 100 sten Jahrestag der Aurufung der ersten Republik in Bayern und Deutschland.

2. Die historischen Ereignisse im 1. Weltkrieg unter einer Monarchie in Berlin und Bayern mit den Wittelsbachern zeigen: Es gab keine Demokraten in Bayern und es gab auch keine bürgerlichen Parteien die den Namen verdienen. Kurt Eisner war eine Randfigur und was man heute als linksorientiert bezeichnet oder gar radikal links- das waren die Einzigen die nach dem Ende des 1. Weltkrieges die Pest der Monarchie vertrieben hatten. Die bayrische Landesregierung also die CSU hasst das Andenken an den ersten  Minister-Präsidenten Bayerns Kurt Eisner den ein Adeliger nur 6 Monate später erschossen hatte. So kann es nicht sein. In Aschaffenburg im Wohnort des derzeitigen sog. bay Justizministers Bausback CSU hatten die Glocken der katholischen Kirche zum Begräbnis Eisners 1919 nicht geläutet, weil er Jude war. Das sagt alles über Aschaffenburg. Und dort lebte dieser Blogger und dieses Justizopfer von 2008 bis 2015 bis die faschistisch-reaktionären Kräfte inkl. des Justizministers Bausback und die CSU wählende Bevölkerung, Justiz und  Beamtenschaft mit Überfällen und Untersuchungshaft aus Bayern vertrieben.

Die Situation in Bayern und München ist derzeit wie in der Weimarer Republik. Die Systemparteien – also die im Landtag vertreten sind sind reaktionär. Wenn linke Gruppierungen in Bayern der Revolution also der Ausrufung der Ersten Republik in Bayern und Deutschland gedenken so sind dies die EINZIGEN im heutigen faschistischen Bayern die überhaupt eine Legitimation haben.

3. Dabei ist zu sehen das linke Gruppierungen in der BRD z.T. von Merkels Allmachtanspruch geschluckt wurden. Darauf kommt es aber bei diesem Kommentar und bei der Situationsbeschreibung zum 9. Nov 2018 und am 100 sten Jahrestag dazu und zum Ende des 1. Weltkrieges nicht an.

 

4. In Bayern ist die SPD es nicht Wert eine Demokratische Partei genannt zu werden. Weil ALLE Parteien in Bayern bis 2015 den Mindestlohn nicht unterstützt haben und der CSU faschistische Gesetze durchgehen lassen ist es angebracht den Artikel dieser linken Gruppierungen hier unten zu lesen. Er entspricht der Realität in Bayern. Die SPD und die FDP haben in Bayern NICHTS für die Bürgerrechte und die Arbeitnehmerrechte getan weil sie von reaktionären Kräften der CSU und Altmonarchisten unterwandert sind seit 1918 bis 2018.

 

Zum Artikel unten link hier:

http://almuc.blogsport.eu/2018/11/02/gedenkfeier-zum-100-jahrestag-der-revolution-in-bayern/

Gedenkfeier zum 100. Jahrestag der Revolution in Bayern

10. November 2018
15:00 bis 20:00

Gedenkaktion am Samstag, 10. November 2018, 15.00 Uhr Ostfriedhof
(Eingang gegenüber Tegernseer Landstraße Nr. 10 / Tramhaltestelle Ostfriedhof)
Im Anschluss in der Trinkstube Balan (Balanstr. 21)
warmes Essen und Getränke sowie weiteres Kulturprogramm

Am 8. November 2018 jährt sich die Revolution gegen Krieg und Monarchie in Bayern zum 100sten Mal. Sie wurde maßgeblich von linken Kräften jenseits der Mehrheits-SPD getragen und sie waren es, die einen ersten Versuch unternahmen, Bayern staatlich neu zu ordnen. Der kurze Frühling eines sozialistischen Bayern, war geprägt von rechter Gewalt und reaktionärer Zerstörung. Ein erstes Opfer war der 1. Ministerpräsident von Bayern Kurt Eisner. Auf Anordnung der Reichs- wie der Bayern-SPD wurde schließlich am 1.Mai die Räterepublik blutig beendet. Bei der Niederschlagung durch Reichswehr und rechtsextremen Freicorps wurden über tausend revolutionäre BürgerInnen ermordet. Es sind die mutigen Männer und Frauen, die Alles gewagt haben, um Bayern zu befreien, und von denen viele das Leben verloren haben, derer wir gedenken wollen. Ihr Opfer war nicht umsonst. Vieles, was erreicht wurde, wie der demokratische Rechtsstaat, freie Wahlen, Frauenwahlrecht, betriebliche Mitbestimmung, 8-Stundentag und formale Gleichberechtigung, konnte bis zum Faschismus 1933 bewahrt und nach der Befreiung 1945 wieder aufgegriffen werden. Diese Andenken ist uns Mahnung und Ansporn zugleich. Die gefallenen GennossInnen und ihr Ziel von einem freien, sozialistischen Bayern lebt in uns fort. In diesem Sinne sei Ernst Toller, nach dem Revolutionsdenkmal am Ostfriedhof zitiert:

Wer die Pfade bereitet, stirbt auf der Schwelle
Doch es neigt sich vor ihm, in Ehrfurcht der Tod

Im Anschluss gehen wir in Das Balan (Balanstr. 21) in der Nähe, wo es warmes Essen und Getränke sowie weiteres Kulturprogramm geben wird.

 

 

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